Zwei Punkte machen den Unterschied
Bohnenkamp bietet ab sofort rundlaufoptimierte Flotation-Räder an

Bei der Bohnenkamp AG, Osnabrück, werden ab sofort alle Radial Flotation-Räder für die Landwirtschaft rundlaufoptimiert montiert. Dies bietet erhebliche Vorteile für die Laufruhe der Räder, besonders bei hoher Geschwindigkeit. Damit ist Bohnenkamp deutschlandweit der einzige Händler, der seinen Kunden diesen Service standardmäßig bietet.

Thomas Pott, Vertriebsleiter Bohnenkamp: „In den vergangenen Jahren haben sich die Einsatzbereiche von Flotation-Rädern deutlich weiter entwickelt. Höhere Nutzlasten und steigende Geschwindigkeiten stellen zunehmend höhere Anforderungen an die Bereifung. Mit unseren rundlaufoptimierten Rädern bieten wir die optimalen Produkte, um diesen gestiegenen Anforderungen auch im Bereich Laufruhe gerecht zu werden.“
Wenn man es ganz genau nimmt, sind weder ein Reifen noch eine Felge wirklich 100-prozentig rund, sondern weisen geringste Abweichungen in Form von höheren und niedrigeren Punkten auf. Bleiben diese Ungleichmäßigkeiten bei der Radmontage unberücksichtigt, kann es zu einem unruhigen Lauf kommen. Das ist besonders dann der Fall, wenn der höchste Punkt der Felge und der höchste Punkt des Reifens genau übereinander montiert werden. Dies kann dazu führen, dass bei höheren Geschwindigkeiten Vibrationen auftreten, die sich auf das Fahrzeug übertragen und für den Fahrer spürbar sind.

Matchen für perfekte Harmonie
Um dem entgegen zu wirken hat die Bohnenkamp AG gemeinsam mit seinen Zulieferern ein durchgängiges Konzept zum Matchen aller Flotation-Räder entwickelt. Hierbei vermessen sowohl die Reifenhersteller BKT und Alliance, als auch die Felgenlieferanten MEFRO und GKN ihre Produkte vor der Auslieferung und markieren den optimalen Montagepunkt für beide Komponenten.
Dieses ist besonders beim Reifen ein aufwendiges Verfahren, da jeder vor der Auslieferung auf einer eigens hierfür angeschafften Maschine montiert, aufgepumpt und vermessen werden muss. Aus den Messwerten lässt sich anschließend mittels Fourier-Analyse die sogenannte „erste Harmonische“ bestimmen, also der Bereich, bei dem der Reifen unter Berücksichtigung aller Unregelmäßigkeiten die durchschnittlich größte Abweichung aufweist. Diese wird anschließend an der niedrigsten Stelle markiert. Gleiches wird auch bei der Felge durchgeführt, nur dass hier der entsprechend höchste Punkt bestimmt und markiert wird.
Die so vorbereiteten Produkte ermöglichen es Bohnenkamp, alle Räder „rundlaufoptimiert“ zu montieren. Dabei werden beide Punkte übereinander gelegt, so dass sie sich ausgleichen und der bestmögliche Rundlauf für das fertige Rad erzielt wird. Anschließend werden die montierten Räder noch einmal geprüft und erhalten dann das Gütesiegel „Rundlaufoptimiert montiert“.

Die rundlaufoptimierten Montage bietet Bohnenkamp seinen Kunden seit kurzem standardmäßig für alle bei Bohnenkamp montierten Radial Flotation-Räder an. Dazu Thomas Pott, Vertriebsleiter Bohnenkamp: „Unser Anspruch ist es, unseren Kunden in der gesamten Prozesskette den optimalen Service zu bieten. Die rundlaufoptimierte Montage ist ein weiterer Baustein in diesem Ablauf, an dem wir kontinuierlich arbeiten.“
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